Ich hab häufiger folgendes Problem im Rollenspiel:
die Helden stöbern durch ein Schloss, Dungeon, Wasduwillst,… und finden eine Bibliothek. Vom Abenteuerverlauf her ist es nicht vorgesehen, dass sich in dieser Bibliothek besondere Schätze befinden. Und während ich bis ins Detail Dinge vorbereitet habe (NSC auf die die Helden nicht treffen; Verbündete die unter Garantie getötet werden; Handouts liebevoll per Hand gemalt, die bestimmt nicht zum Einsatz kommen… ihr wisst was ich meine), habe ich natürlich nichts für diese vernachlässigbare Bibliothek vorbereitet.
Es entspannt sich folgender Dialog:

SC (Magier): „Geil! Bücher! Ich durchsuche den Raum.“
SL: „Das dauert allerdings. Das sind bestimmt so, öhm, an die 3.000 Bücher!“
SC: „Mir egal. Ich such trotzdem. Ich hab ja Zeit.“
SL: „Gut. Dann mach mal einen Wurf auf suchen.“ Hämisches Grinsen, der Magier hat eh keine Punkte auf Suchen verwendet.
SC: „Jubel!!! Eine natürliche 20! So, dann rück mal rüber!“ Hämisches Grinsen nun von der anderern Tischseite.
SL: „Seufz!“
Und hier kommt nun das Found Book System ins Spiel.
Hier kann der SL aus einer Vielzahl von Büchern und Themengebieten auswählen und praktischerweise auch würfelfreundlich, so dass man dem Zufall die Wahl überlassen kann. Untergliedert ist das ganze nach dem Dewey Decimal System.
Das FBS kommt in verschiedenen Ausführungen. Zuerst die Variante, die ich am besten finde:
Hier ist die ganze Liste praktischerweise auf 9 Seiten verkürzt (sonst geht sie über 16 Seiten). Der Inhalt ist der gleiche, die Liste ist so einfach nur drucker- und spielleiterfreundlich.
Das Ganze einfach nur über 16 Seiten
Das ganze nochmal online.
Die Download – Dateien sind übrigens alle im rtf. – Format.
Gefunden habe ich das ganze im Roleplaying Tips Weekly – Newsletter und die Texte unterliegen dem Open Gaming Content.