Da läuft die Mittelklasse der deutschen Intelligenzia doch glatt Amok:
StudiVZ missbraucht die freiwillig gemachten Angaben für Werbezwecke!
Also bitte: wer seine Daten ins Netz stellt, soll sich nicht wundern, wenn er/ sie/ es auf einmal unerwünschte Spam-Mails o.ä. bekommt. Dass die kommerzielle Nutzung von privaten Daten nicht in Ordnung (moralisch zumindest) ist, ist keine Frage.
Aber wer Datenschutz möchte, sollte sich auch so verhalten und seine Adresse, Musikgeschmack und sexuelle Vorlieben nicht Fremden mitteilen, wenn er nicht möchte, dass außer SabineFeucht85, das noch jemand weiß.
Ärgerlicher ist da schon das Verhalten von Microsoft. Aber mal ehrlich: auch da hatten wir doch nichst anderes erwartet?!
Im Vista Servicepack ist evtl. eine Hintertür für Geheimdienste offen gehalten worden.
Dass Linux zu nutzen schlauer ist, wissen wir auch schon seit längerem.
Trotzdem tun es die wenigsten. Mich eingeschlossen.
Aber Moment: ich habe mein Ubuntu zumindest schonmal auf dem Schreibtisch liegen.
Bald ist ja Weihnachten und vielleicht ein wenig Zeit.
In diesem Sinne: Frohes Fest!
Stimme zu. Ich bin ja relativ freigiebig mit Daten im Netz, gerade weil ich oft möchte, dass mein Name damit in Verbindung gebracht werden kann. Trotzdem habe ich mich beim studivz jetzt umbenannt.
Du verfolgst damit ja auch einen Zweck. Wer seinen Namen ins Netz stellt, muss eben damit rechnen, auch gefunden zu werden.
Bei dir, als Schriftsteller, kann das ja auch durchaus Selbstzweck sein.
Nur ich darf eben hinterher nicht weinen, wenn meine Daten weiter verarbeitet werden.