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Archive for Januar 2006

In meinem Blogroll ist ein neuer Link: der Deathrow – Blog.

Vernon Lee Evans sitzt seit über 20 Jahren im Todestrakt von Maryland. In der Woche um den 6. Februar ist seine Hinrichtung geplant.

Über den Blog können an Vernon Fragen gestellt werden, die er dann beantwortet. Das alles geschieht über einen Aktivisten gegen die Todesstrafe, da Vernon natürlich keinen Internetzugang hat.

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Das Lehrerhasserbuch

Endlich traut sich mal jemand die Wahrheit zu sagen, und schreibt das, was die meisten denken.

Es mag einfach sein, ein Buch unter einem Synonym zu schreiben und es unter einem populistischen Titel verkaufsfördernd zu verlegen.

Aber der Beißreflex deutscher Pädagogen ist mindestens genauso billig.

Und mal wieder der obligatorische Spiegel – Link.

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C64 Sex- Nostalgie

Bei Spiegel – Online ist ein Interview mit Thomas Landgraf, dem Programmierer des berüchtigten Sex – Games, erschienen.

Ich schwelge in adoloszenten Erinnerungen!

Hier gehts zum Interview!

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Fliegendes Auto

Im australischen Perth hat gugel-örs ein fliegendes Auto entdeckt.

Hier das Beweisfoto:

fliegendes Auto

Und hier die Seite, die den Fall schonungslos aufklärt!

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Zu meinem 30. Geburtstag hat mir mein lieber Bruder, der gerade Buchhändler wird, dieses Buch mit dazugehöriger CD geschenkt. Das ganze ist im Verlag der SZ erschienen.

Felix meinte schon beim Überreichen des Geschenks, dass 1975 wohl musiktechnisch nicht so ein tolles Jahr gewesen wäre.

Trotzalledem habe ich mich dann vor ein paar Tagen ganz unvoreingenommen an das Buch gemacht.

Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt.

Als Wehner das Land zerrockte (Andreas Banaski über das Jahr 1975)

Mein erster Gedanke war: "Wie kann man nur so einen verkopften, selbstverliebten Schwachsinn verzapfen!" Die Siebziger müssen ja schlimm gewesen sein, wenn man Banaski folgt. Der Soul und Funk aus den Sechzigern wurde zerlegt und verhunzt.

Die Politbands waren da schon über ihren Anarchismus hinaus und ergingen sich in Selbstbetrachtungen und Reflexion des Seins.

Die SPD kam an die Macht und verriet die Arbeiterklasse.

Und dann kam der Punk und es wurde wieder besser, aber das war ja erst danach.

Und man selber outet sich als Oberschüler und Bildungsbürger.

Der Autor hat früher für Spex geschrieben und ist heute Popkultur- Archivar (sic!).

Sie sind hiermit entschuldigt, Herr Banaski .

Das Jahr in Bildern

Ein paar anscheinend wichtige Bilder aus dem Jahr.

Was mich allerdings irritiert, sind die ganzen Abbildungen vietnamnesischer Briefmarken zur Unabhängigkeit, der Völkerfreundschaft zwischen Vietnam und der DDR, Ho Chi Minh zu Ehren usw.

Irgendwie fehlt mir der Bezug der Briefmarken zu diesem Buch.

Wahrscheinlich müsste man dafür SZ und Spex lesen.

"Einige haben es Space- Boogie genannt"

Unter diesem Titel ist hier ein Interview mit Kraftwerk aus dem Jahr 1976 im Musikexpress erschienen.

Die Fragen sind zwar nicht besonders intelligent, aber zum Glück ist es die Band.

In diesem Interview zeigen sich Florian Schneider und Ralf Hütter als Musiker, die sich wirklich auch Gedanken über Musik, ihre Entstehung, ihre Entwicklung und vieles mehr machen.

Man muss die Musik von Kraftwerk nicht mögen (ich tue es z.B. nicht), aber ihr nachhaltiger Erfolg bis heute zeigt, dass diese Band einfach ein Stück Musikgeschichte geschrieben hat und Entwicklungen, gerade im elektronischen Bereich, nicht oder zumindest anders stattgefunden hätten.

Die Songs

Hier werden die 20 Songs und ihre Künstler kurz vorgestellt. Ebenso wird auf den Werdegang der Musiker und ihren Einfluss auf die Musikszene im Allgemeinen eingegangen.

Das meiste hiervon kann man sich sparen. Entwder sind die Songs nichtssagend oder wenn das nicht der Fall ist, dann ist es unter Garantie der dazugehörige Text.

Deswegen werde ich hier einfach nur unkommentiert die Playlist wiedergeben:

01 Rance Allen Group The Painter

02 Chris Spedding Motor Bikin´

03 Al Green L-O-V-E (Love)

04 Ton Steine Scherben Wenn die Nacht am tiefsten

05 Pete Wingfield Eighteen with a bullet

06 Clara Nunes A deusa dos orixás

07 Roxy Music Love is the drug

08 Juliane Werding Wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur du denkst

09 Burning Spear Marcus Garvey

10 Mahmoud Ahmed Erè Mèla Mèla

11 Richard& Linda Thompson Dimming of the day

12 Charles Williams Standing in the way

13 Van McCoy The Hustle

14 Lynyrd Skynyrd Saturday Night Special

15 Bonnie Raitt What do you want the boy to do?

16 Brinsley Schwarz There´s a cloud in my heart

17 Patti Smith Gloria

18 Status Quo Down down

19 Joy Flemming Ein Lied kann eine Brücke sein

20 Curtis Mayfield Hard Times

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Ich hab hier noch ein paar Fotos von gestern.

Nix Besonderes, nur zur Ergänzung.

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Die Faschos durften dann heute doch marschieren. Das Demoverbot ist kurzfristig in der letzten Nacht aufgehoben worden, so dass das braune Pack ihre Ideologie dann doch verbreiten durfte.

Um zehn Uhr war ich dann vor dem Dortmunder Hauptbahnhof… und ich war überrascht: so eine große Demo gegen Rechts hat die Stadt schon lange nicht mehr gesehen. Auf der Antifa- Demo waren, ich schätze mal, ca. 300 Leute… aber vorsicht: ich bin schlecht im Schätzen!

Mit einer obligatorischen Stunde Verspätung ging es dann los. Sehr lustige Idee fand ich übrigens die Band auf dem LKW. So konnte der antifaschistische Umzug standesgemäß von punkigen Liveklängen untermalt werden.

Nach den üblichen Provokationen auf beiden Seiten und (soweit ich mitbekommen habe) zwei Festnnahmen, wurde die Demo dann vorzeitig aufgelöst. Die Autonomen haben dann noch versucht geschlossen durch die Polizeikette zu kommem… leider erfolglos.

Ich bin dann mit einem flüchtigen Bekannten und noch ein paar anderen Leuten zur bürgerlichen Demo weitergezogen. Allerdings mussten wir einige Umwege in Kauf nehmen, weil natürlich überall abgeriegelt war.

Die bürgerliche Demo (SPD, B90/ Die Grünen, die Kirchen, MLPD, DKP und was weiß ich noch alles) zog dann zu einer Kundgebung am Rande der Marschroute der Nazis am Heiliger Weg.

Nach einer Wartezeit von ca. 45 Minuten kamen die Idioten dann endlich und wurden gebührend empfangen. Und hier muss ich bedauern. dass die Autonomen aus welchen Gründen auch immer, nicht mit den Bürgerlichen zusammen losgezogen sind.

Selbst unter unseren gemäßigten Demokraten entlud sich der Unmut über die Nazis und es wurde sogar versucht, die Polizeikette zu sprengen. Zusammen mit den Autonomen wäre das unter Garantie gelungen und die Nazis wären aufgehalten worden… aber so eben nicht.

Schade.

Danach bin ich dann zügigen Schrittes zu meinem Auto geeilt und bin nach Hause gefahren, um den restlichen Nachmittag noch mit meiner Familie und Schlittenfahren zu verbringen.

Insgesamt: ein gelungener Tag (auch wenn die Nazis nicht gestoppt wurden).

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