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Archive for Mai 2006

Und mal weider ein Test:

You scored as Colossus. Colossus is the strongest X-Man physically. His love for his family and his sister Illiana make him strong. Although he can be prone to fits of rage, he has a big heart under that organic steel skin. Powers: Can change his skin into organic steel making him nearly invunerable and exponentially increasing his strength

Colossus
 
70%
Storm
 
55%
Jean Grey
 
55%
Nightcrawler
 
55%
Rogue
 
55%
Gambit
 
50%
Iceman
 
45%
Wolverine
 
45%
Emma Frost
 
40%
Beast
 
35%
Cyclops
 
35%

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Der letzte Bereitschaftsdienst von mir war ziemlich bescheiden. Nachdem ich mir die Nacht mit mehr eingebildeten als wirklich Kranken um die Ohren gehauen habe, habe ich dann kurz vor Dienstende morgens um 6.00 Uhr noch den Fernseher angemacht und mir das Frühstücksfernsehen auf einem unserer alllseits beliebten Kultursender gegeben.

Grund für den Konsum dieser geistigen Diarrhoe war eine Band: Boss Hoss.

Ein Trupp verpennter, langhaariger Kuhjungen rekelte sich im Studio und fand die beiden Moderatoren glaub ich genauso unerträglich wie ich.

Hochinvestigativer Journalismus („Wer bekommt bei euch die meisten Mädchen?“) traf auf versoffenen Langmut und Desinteresse („Die anderen bekommen nur die Jungs!“). Die Band hatte am Abend vorher wohl ein Konzert gegeben und war dem überdrehten Moderatorenpaar ziemlich ausgeliefert. Ich meine aber ein ständiges Grinsen um ihre Lippen spielen gesehen zu haben, was ich frei als ungläubiges Amusement deute. Ein ähnliches Gefühl hatte sich inzwischen bei mir auch breitgemacht.

Zum Abschluss gab es dann noch ein Voll – Playback aus der neuen Platte. Playback ist zwar doof, aber die Band rockt trotz alledem!

Ich habe mir daraufhin „Internashville Urban Hymns“ besorgt. Geil! Neben eigenen Kompositionen werden allerhand Stücke aus der Rock & Pop – Geschichte verbraten und bekommen einen ordentlichen Countryschliff. Geschmacklich sind die Jungs auf jeden Fall stilsicher: Beastie Boys neben EMF (kennt die noch jemand?) neben Beck.

Ein Album mit viel Rock, Schweiß und Kuhstallgeruch.

Die bösen (und musikalisch besseren) Brüder von Texas Lightning.

Bevor die Sendung zu Ende war, klingelte übrigens wieder mein Telefon.

Der nächste Patient war da. Aber da war ja schon fast Feierabend und ich wusste, welche Platte ich mir als nächstes zulegen würde.

Der Tag war gerettet.

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Steingolem – Bausatz

Ein paar neuseeländische  LARPer haben sich selbst einen Steingolem gebaut:

This Stone Golem was constructed using about 5 foam mattresses, over 50 sticks of hot melt glue, and 8 cans of grey and black spray paint. The foam is glued in large thick sheets (approx 20cm thick) to a fabric bodysuit, and the deep cracks are carved into the foam surface. The bodysuit has a zip up the back to allow the wearer to enter it, and the zip is concealed by abutting foam. The soles of the feet are made of corflute that has been sliced in half to expose corrugations that act as grip. The arms are about twice the length of the wearer\'s arms, and act as swinging weapons made entirely of soft foam. The golem took about 100 hours of work to construct, between 3 people. On its first appearance, the Stone Golem sent twenty bold adventurers into a hasty retreat without so much as touching them.
stolen from:
http://www.mordavia.com/

Hier gehts zum Video.

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Ich habe vor einiger Zeit die Mailingliste vom Bundesministerium für Familie, Soziales und Jugend abboniert.

Man möchte ja auf dem Laufenden sein und auch bleiben. Der Großteil dieser Mails ist in den Papierkorb gewandert bzw. wurde ungelesen erstmal zwischengelagert.

Jetzt habe ich mir nach etwas längerer Zeit mal die Mail zum Elterngeld vorgenommen. Schauen wir uns diese mal an.

Das Bundesfamilienministerium stellt klar: Die Meldung, dass 340.000 Eltern durch
das Elterngeld benachteiligt seien, trifft nicht zu.

Merken wir uns bitte diese Zahl!

Bisher ist es so, dass mit der Geburt eines Kindes die Familie wächst und das
Einkommen schrumpft oder ganz wegfällt. Das Elterngeld fängt diesen
Einkommensverlust der Familien im ersten Lebensjahr des Kindes bis zu 100 Prozent
auf. Es ändert nichts daran, dass Familien für ihren Lebensunterhalt
grundsätzlich selbst verantwortlich sind. Das Elterngeld ist im Gegensatz zu
Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II keine Sozialleistung des Staates. Es steht
für einen Perspektivwechsel in der Familienpolitik. Das Elterngeld geht somit
über das Prinzip der Bedürftigkeit hinaus und orientiert sich am
Einkommensersatz. Der Bedarf der Familien, die auf staatliche Leistungen
angewiesen sind, wird dagegen im Fürsorgesystem ausreichend mit dem
Arbeitslosengeld II, Sozialgeld für Kinder oder der Sozialhilfe gedeckt.

Nochmal zur Verdeutlichung: trotz aller Beteuerungen, dass Familien gefördert werden sollen, wird noch einaml darauf hingewiesen, dass das Elterngeld eine freiwillige, zusätzliche Leistung des Staates ist. Jede Familie ist grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, ihren Unterhalt zu bestreiten.

Dies ist sachlich natürlich komplett richtig, aber zeigt für mich deutlich auf, welchen Weg unsere Bundesregierung hier einschlägt.

Den Hinweis auf die ausreichende Versorgung durch Ersatzleistungen wie Arbeitslosengeld u.ä. empfinde ich übrigens als Hohn.

Aber weiter im Text.

Das Elterngeld ist eine familienpolitische Leistung, die in der kritischen Zeit
nach der Geburt eines Kindes einen Schonraum für junge Mütter und Väter schafft.
Die jungen Eltern können sich ohne finanzielle Sorgen Zeit nehmen, in ihre Rolle
hineinzuwachsen. Kern des Elterngelds ist deshalb die Einkommensersatzleistung in
Höhe von 67 Prozent des durch die Betreuung des Kindes wegfallenden Erwerbseinkommens.

Für Familien mit einem mittleren bis hohen Einkommen sind diese 67% natürlich deutlich mehr als für eine Kassiererin oder Friseurin. Hier wird wieder massivst eine Politik der Besserverdienenden betrieben. Von Gleichheit keine Spur.

Allen Familien ist ein Mindestbetrag von 300 Euro unabhängig
von einer vorherigen Erwerbstätigkeit garantiert, wenn sie Zeit in die Betreuung
des Kindes investieren und nicht mehr als 30 Stunden in der Woche arbeiten. Wenn
der Partner sich beteiligt und seine Erwerbstätigkeit ebenfalls einschränkt,
werden zwei weitere Monate Elterngeld gezahlt.

Wer also sowieso schon keine Geld hat, darf jetzt zusätlich auch nicht arbeiten gehen, wie er/ sie möchte! Und wenn der Partner seinen unterbezahlten Job aufgibt, gibts noch zwei weitere Monate Kohle für Lau.

Wir sehen: ein lohnendes Geschäft!

Falsch ist, dass 340.000 Familien im zweijährigen Erziehungsgeldbezug
       durch das Elterngeld verlieren würden. 155.000 Familien mit einem
       Einkommen unter 30.000 Euro netto erhalten weniger Elterngeld, als ihnen
       bisher für zwei Jahre Erziehungsgeld zustehen würden. Dies liegt an der
       Verkürzung des Bezugszeitraumes von 24 auf 12 oder 14 Monate.

Bitte mitrechnen: 155.000 Familien erhalten weniger als vorher durch die Verkürzung des Bezugzeitraumes.

Dagegen stehen 200.000 Familien mit kleinen und mittleren Einkommen
       zwischen 30.000 und 60.000 Euro Jahreseinkommen netto. Sie erhalten mehr
       Geld, als ihnen mit dem bisherigen Erziehungsgeld zustehen würde.
Darunter sind ebenfalls:
       165.000 Familien mit Jahreseinkommen über 60.000 Euro netto jährlich
       profitieren vom Elterngeld. Sie erhalten erstmals einen Einkommensersatz
       bzw. das Mindestelterngeld in Höhe von 300 Euro.

Wie schon gesagt: wer hat, dem wird auch noch mehr gegeben.

94.000 Empfänger von Arbeitslosengeld II erhalten künftig zwölf Monate
       Elterngeld, nicht mehr 24 Monate Erziehungsgeld. Diese politische
       Entscheidung wird von den Regierungsfraktionen getragen. Gemeinsames Ziel
       ist es, die für diese Personengruppe hohe Schwelle in den Arbeitsmarkt zu
       senken, und schnell in Arbeit zu vermitteln. Der Bedarf dieser Familien
       wird weiterhin über Arbeitslosengeld II und Sozialgeld für Kinder gedeckt.

´Sie haben mitgerechnet?

Richtig: 155.000 Geringverdienende plus 94.000 ALGII – Empfänger machen 249.000 Familien, die durch die Einführung der neuen Kindergeldregelung verlieren.

Ich möchte nocheinmal folgendes zitieren:

Dagegen stehen 200.000 Familien mit kleinen und mittleren Einkommen
       zwischen 30.000 und 60.000 Euro Jahreseinkommen netto. Sie erhalten mehr
       Geld, als ihnen mit dem bisherigen Erziehungsgeld zustehen würde.

Zusammenfassend kann man also folgendes sagen: diese Zaheln, die vom Fraunhofer Institut zusammengetragen wurden, widersprechen tatsächlich der Meldung von 340.000 Verlierern. Allerdings sind 249.000 auch kein Pappenstiel. Und das ist die Zahl, die die Bundesregierung selbst zugibt! Hinzu kommen rund 200.000 Familien, die sowieso kein schlechtes Einkommen haben und nun noch durch diese Regelung bessergestellt werden.

Damit kein falscher Eindruck ensteht, ich werde auch eher zu den Gewinnern zählen als zu den Verlierern.

Diese Regelung ist sozial ungerecht.

Nehmen wir dies zusammen mit den Erkenntnissen über das deutsche Bildungswesen, zeigt sich, dass hier kein Interesse besteht, das soziale Gefüge durchlässiger nach oben zu gestalten. Wer unten steht, wird auch unten gehalten. Hier wird bewusst eine Zwei – Klassen – Gesellschaft gefördert.

Statistisch gesehen profitieren damit nur native, akademisch – gebildete Deutsche. Dieses Gesetz ist damit nicht nur sozial ungerecht sondern auch rassistisch.

Für mich sind damit nicht 340.000 Familien benachteiligt, auch nicht 249.000, sondern rund 80.000.000 Menschen die in Deutschland leben. Denn verlieren tun wir alle! 

Zum Schluss eine kleine Anmerkung:

auf WDR 2 habe ich neulich gehört, dass die Zahl der politisch – motivierten Straftaten zugenommen hat. Und zwar am stärksten aus dem linken Spektrum. Ich deute dies als Symptom für eine Gesellschaft, die immer unzufriedener wird und ihren Unmut notfalls auch mit Gewalt kundtut. Dies kann man bewerten wie man möchte. Aber vielleicht entwickelt sich ja daraus eine neue soziale Bewegung, die dringend notwendige Veränderungen forciert.

Ich hoffe es jedenfalls.

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Eine schöne Seite mit Fantasy – Kunst die D&D – beeinflusst ist.

Der Zeichner scheint allerdings auf eine eher klassische Art der Darstellung von weiblichen Charakteren zu stehen.

Das ganze ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. 

 

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