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Archive for August 2006

Wenn für euch Gewandungsgriller keine Beleidigung ist und ihr, wenn ihr „Dose“ hört, nicht automatisch an eine Voll-Platte denkt, dann ist dieses Buch vielleicht das richtige:

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Könnte auch aus einem schlechten Stephen King-Roman sein:

via 10 daily things 

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Und endlich habe ich es geschaftt, mal wieder eine Rezi zu schreiben.

Nachzulesen im DnD- Gate:

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Definition von Pflege

Schon vor dem Beginn meines Studiums habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was Pflege eigentlich ist.

Im Krankenhaus oder auch in anderen Bereichen, wie dem Hospiz oder der ambulanten Pflege, gibt es Pflegekräfte, und alle haben die gleiche Ausbildung.

Aber machen sie auch die gleiche Arbeit?

Schauen wir uns mal an, was es für Definitionen von Pflege gibt.

Die WHO meint folgendes:

Der gesellschaftliche Auftrag der Pflege ist es, dem einzelnen Menschen, der Familie und ganzen Gruppen dabei zu helfen, ihr physisches, psychisches und soziales Potential zu bestimmen und zu verwirklichen, und zwar in dem für die Arbeit anspruchsvollen Kontext ihrer Lebens und Arbeitsumwelt. Deshalb müssen die Pflegenden Funktionen aufbauen und erfüllen, welche die Gesundheit fördern, erhalten und Krankheit verhindern. Zur Pflege gehört auch die Planung und Betreuung bei Krankheit und während der Rehabilitation, und sie umfasst zudem die physischen, psychischen und sozialen Aspekte des Lebens in ihrer Auswirkung auf Gesundheit, Krankheit, Behinderung und Sterben. Pflegende gewährleisten, dass der einzelne und die Familie, seine Freunde, die soziale Bezugsgruppe und die Gemeinschaft gegebenenfalls in alle Aspekte der Gesundheitsversorgung einbezogen werden, und unterstützen damit Selbstvertrauen und Selbstbestimmung. Pflegende arbeiten auch partnerschaftlich mit Angehörigen anderer, an der Erbringung gesundheitlicher und ähnlicher Dienstleistungen beteiligten Gruppen zusammen. (WHO, 1993, S. 15)

Quelle: Das Pflegewiki

Hört sich super an, oder?

Aber eine klare Definition, und damit auch einen klaren Arbeitsauftrag, finde ich persönlich hier nicht.

Schauen wir mal, was andere noch dazu sagen.

Definition xyz

  • Pflege ist die Unterstützung durch Pflegefachpersonen zur möglichst selbstständigen Alltagsbewältigung durch Förderung der gesunden Anteile und durch Massnahmen gegen die kranken Anteile.

Die Umsetzung der geplanten Pflege soll, entsprechend dem festgelegten Pflegeplan, unter Berücksichtigung der psychischen, physischen und sozialen Situation des Patienten erfolgen.

Faktorenberücksichtigung :

  • Patientenprobleme
  • Notwendige Hilfsmittel
  • Pflegender (Ausbildung, Motivation, Haltung)
  • Personalwechsel und Zeitfaktor
  • Ausmaß der Unterstützung des Patienten

Die geplante Pflegmaßnahme gilt als verbindlich für das gesamte Pflegeteam. Es muß davon ausgegangen werden, dass diese wie festgelegt durchgeführt wird. Begründete Abweichungen von der geplanten Maßnahme müssen schriftlich fixiert werden. Die Pflegepläne müssen jederzeit für alle Mitglieder des therapeutischen Teams griffbereit sein.

Diese Definition nach xyz enthält nicht alle Elemente der ICN-Aufgabenkatalogs für Pflegende. Sie enthält auch nicht alle Aspekte des sehr umfassenden Gesundheitsbegriffs der WHO (Abwesenheit von körperlicher, psychischer und sozialer Krankheit …), die ja auch als Aufforderung an Pflegende gelesen werden könnte. Ihr Vorteil ist, dass … (suchen wir noch )

Aber jedenfalls ein Beispiel, dass es durchaus sinnvoll sein kann, sich selbst über die eigenen Vorstellungen, was Pflege ist, Rechenschaft zu geben. Denn bei der Arbeit wird sich diese eigene Vorstellung immer wieder bemerkbar machen. Sie ist sozusagen eine heimlihe Theorie (nicht im wissenschaftlichen Sinne).

Quelle: das Pflegewiki

Und hier spiegelt sich sehr schön das vermeintliche Dilemma der Pflege: es gibt keine aktuelle Defintion, die Pflege wirklich in ihrer Gesamtheit darstellen kann! So der momentane Stand der Pflegewissenschaft.

Da wird sich doch der interessierte Laie fragen: „Was macht ihr denn dann eigentlich, wenn ihr selber noch nicht einmal euren Beruf beschreiben könnt?“

Da gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten zu antworten. „Keine Ahnung“ wäre sicherlich die ungünstigste. Im Augenblick bleibt wohl nur festzustellen, dass Pflege ein so breites Spektrum an Tätigkeiten und Möglichkeiten umfasst, dass es, zumindest beim momentanen Stand der Wissenschaft, nicht möglich ist eine klare Definition zu geben.

Allerdings liegt darin für unseren Berufsstand die große Gefahr, sich nicht klar von anderen Professionen, vornehmlich der Medizin, abzugrenzen und damit zu einem „Zuarbeiter“ für die mit am Patienten arbeitenden Berufe zu werden.

Und das hat die Pflege sicherlich nicht verdient.

Also: macht euch für euren Bereich, in dem ihr arbeitet, folgendes klar:

Was sind in meinem Arbeitsbereich originär pflegerische Tätigkeiten und damit meine Kompetenzen?

In welchen Arbeitsbereichen überschneidet sich Pflege mit anderen Berufsgruppen?

Oder ist Pflege nur Zuarbeiter für die anderen Berufsgruppen? Wenn ja: Warum? UND Wie kann ich das ändern?

Gibt es für mich Möglichkeiten, mein Arbeitsumfeld und meine Arbeit selber kreativ mitzugestalten? Wenn ja: wo? Wenn nein: Warum nicht? UND Wie kann ich das ändern?

Wird mit anderen Berufsgruppen zusammengearbeitet und wenn ja: wie ist das Verhältnis zu diesen? Gibt es Hierarchien oder wird partnerschaftlich zusammen gearbeitet?

Diese Fragen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sollen nur dazu anregen, darüber nachzudenken, was Pflege eigentlich ist und wie man sie verbessern oder zumindest aktiv mitgestalten kann.

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Dank der freundlichen Mitblogger vom LARP- Blog, bin ich nun freudiger Besitzer eines LARP- Kochbuches!

In der nächsten Zeit wird dazu natürlich eine Rezension im DnD- Gate erscheinen.

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